Mit der richtigen Pflege zum perfekten Rasen

Datum: 15.01.2019


Einfacher als gedacht - ein vorzeigbarer, schöner Rasen ist kein Hexenwerk

Sie fragen sich, warum Ihr Rasen einfach nicht prächtig grün und üppig dicht wachsen mag? Stattdessen zeigen sich kahle Stellen und vermooste Bereiche? Das sind erste Anzeichen dafür, dass es den Pflanzen an etwas fehlt. Viele Gartenbesitzer vergessen oft, dass der Rasen genau wie Büsche, Beete und Sträucher ein gewisses Maß an Pflege benötigt und nicht von allein perfekt wächst.

Welcher Rasentyp bin ich?

Zunächst stellt sich die Frage: „Was ist für mich ein perfekter Rasen“ und – viel wichtiger – „Wie möchte ich meinen Garten insgesamt gestalten?“

Schwebt Ihnen ein verträumter, romantischer Bauerngarten vor, oder ist Ihr größter Wunsch ein wohl geordneter englischer Garten? Werden Kinder im Garten Ballspielen und Toben, oder sind die schon längst aus dem Haus und Gartenarbeit und -pflege sind das liebste Hobby? Dem einen ist das Gesamtbild wichtig und schon das kleinste Gänseblümchen ist unerwünscht, dem anderen kann es nicht natürlich genug sein. Sie sehen: Die Anforderungen denen der Rasen gewachsen sein muss sind ausgesprochen unterschiedlich. 

Gärtner im Garten mit bunten Blumen

Wieviel Aufwand soll der Rasen machen?

Ein Rasen mit einem absolut perfekten Erscheinungsbild bedeutet sehr regelmäßige Pflege und als erstes hochwertiges Saatgut das zu Ihrem Standort passt. Es lohnt sich vor der Neuanlage eines Rasens eine Bodenanalyse zu machen. So finden Sie die optimale Rasenmischung und wissen auch gleich, ob und wie Sie den Boden vorbereiten müssen.

Für viele stolze Gartenbesitzer gibt es nichts Schöneres, als nach Feierabend gemütlich eine Runde durch den Garten zu gehen und sich bei ein wenig Rasenpflege zu entspannen. Ein Unkrautstecher, zur Not genügt auch ein altes, ausrangiertes Küchenmesser, leistet hier wertvolle Hilfe.

Handgebtriebene Spindelmäher sind wendig und leise. Daher kann mit Ihnen der Rasen auch während der Mittagszeit, am Wochenende und in den Abendstunden mal eben kurz gemäht werden. Gleichzeitig ist Rasenmähen mit einem solchen Mäher ein klasse Fitnessprogramm. Es liegt auf der Hand, dass diese Variante bei größeren Rasenflächen einen großen Zeitaufwand bedeutet. Früher oder später kommt man nicht um einen elektrischen, oder benzingetriebenen Rasenmäher herum. 

Fehler bei der Rasenpflege vermeiden

Häufige Fehler die den meisten Hobbygärtnern bei der Rasenpflege unterlaufen sind falsches Mähen, falsches Düngen und falsches Wässern. Bis auf das Mähen hängen diese in erster Linie mit dem Boden zusammen.

Mähen Sie den Rasen auf keinen Fall zu kurz und mähen Sie nicht zu viel auf einmal. Wird der Rasen zu stark gekürzt, dauert es deutlich länger, bis er wieder richtig austreibt. Das Wachstum wird stark verlangsamt, die Pflanzen sind an dem empfindlichsten Bereich weniger beschattet und die Wurzeln könnten austrocknen. Mehr Licht im Bereich der Grasnarbe bedeutet gleichzeitig mehr Licht für Unkraut. Dieses bekommt so günstigere Bedingungen und kann sich besser gegenüber den rasenpflanzen behaupten.

Kürzen Sie den Rasen daher möglichst nicht um mehr als ein Drittel seiner Länge. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Sie unbendingt regelmässig mähen sollten. Lassen Sie Ihren Rasen in schattigen Bereichen ruhig etwas länger, so können die Halme mehr Licht aufnehmen. Mähen Sie nur mit einem scharfen Messer, denn ansonsten werden die Grashalme nicht sauber geschnitten, sondern vielmehr gerupft, was einen zusätzlichen, unnötigen Stress für die Pflanzen bedeutet.

Kein Garten gleicht dem anderen, der Boden und damit die Standortbedingungen unterscheiden sich von Garten zu Garten. So können die gleichen Lösungsansätze im einen Fall schnell Erfolge erzeugen, im anderen Fall bleiben sie wirkungslos. Daher sollten Sie nie aufs Geratewohl kalken, düngen oder den Boden in sonstiger Form bearbeiten. Halten Sie sich unbedingt an die Dosierempfehlung der Rasenpflegeprodukte und bringen Sie diese in der richtigen Menge auf. Beim Düngen gilt: weniger und dafür richtig ist besser als zu viel! Durch Sanden des Rasens wird das Substrat lockerer, Feuchtigkeit gelangt besser in den Boden und damit zu den Wurzeln. Der Rasen ist besser belüftet. Sie können dies mit einem Vertikutierer oder einem Rasenbelüfter zusätzlich unterstützen.

Expertentipp

Der richtige Zeitpunkt für die Rasenpflege

Im Frühjahr und im Herbst rücken Sie Moos und verfilzten Stellen mit Vertikutieren zu Leibe. Anschließend warten Sie ein paar Tage und düngen den Rasen kurz bevor ein Regenschauer angekündigt ist. Dies geschieht vor und nach der Wachstumsperiode. Viele Gartenbesitzer vergessen, wie wichtig der letzte Schnitt vor dem Winter ist. Hier kann der Rasen etwas länger als den Sommer über bleiben. Sie sollten jedoch bis kurz vor das Ende der Wachstumsperiode damit warten. Diese kann sich je nach Witterung bis in den November ziehen. Faustregeln wie "Der letzte Schnitt ist im Oktober" sind daher mit Vorsicht zu genießen.

Beim Rasenmähen ist das A und O, dass Sie es regelmäßig tun. Die Grashalme werden so zu einem kräftigeren, üppigen Wachstum angeregt. Der Rasen wird langfristig dichter und lästiges Unkraut wird auf natürliche Weise zurückgedrängt. Da viele Gartenbesitzer heutzutage nicht mehr die Zeit haben häufig den Rasen zu mähen werden vollautomatische Rasenmähroboter wie der Husqvarna Automower völlig zurecht immer beliebter.

Der zweite wichtige Faktor ist der richtige Zeitpunkt für das Mähen und Wässern. Mähen Sie nicht in der prallen Sonne und auch nicht, so lange der Rasen noch feucht ist. Im ersten Fall könnten die Halme verbrennen und nasser Rasen lässt sich nicht sauber Mähen.

Bei längeren Trockenperioden im Sommer gilt: Bewässern Sie regelmäßig den Rasen. Am besten in den frühen Morgenstunden bevor die Sonne auf den Rasen scheint. So kann das Wasser in Ruhe versickern und gelangt zu den Wurzeln. Wassertropfen haben in der Sonne einen Brennglaseffekt, der den Rasen unnötig belasten kann. Man sollte die Feuchtigkeit im Boden immer gut regulieren. Denn Wasser ist ein wichtiger Nährstoff für den Rasen und ebenso für die Pflanzen. Daher wird mehrmaliges Bewässern pro Woche empfohlen. Sobald Sie feststellen, dass sich Ihr Rasen anfängt zu verfärben sollten Sie schleunigst Giesen. Jedoch sollten Sie es niemals so weit kommen lassen und immer bereits im Voraus ihrem Garten genügend Wasser geben.

Vermeiden Sie starke Hitze und wenn die Sonne direkt auf den Rasen scheint. Auch hier bietet der Husqvarna Automower viele Vorteile. Denn dank seinem flüsterleisen Antrieb erledigt er das Rasenmähen schonend bei Nacht.

So wie das regelmäßige Mähen und Wässern sehr wichtig ist, ist auch das Düngen ein wichtiger Bestandteil bei der Rasenpflege. Die Faustregel besagt, in der Wachstumssaison alle 6- 8 Wochen Langzeitdünger zu benutzen. Wichtig ist dabei, dass der Rasen feucht genug ist um die Nährstoffe im Dünger optimal aufnehmen zu können. Daher empfiehlt sich unbedingt nicht während längerer Trockenphasen zu düngen. Am besten düngen Sie Ihren Rasen kurz bevor ein Regenschauer angekündigt ist. So gelangen die Nährstoffe schnell an die Wurzeln.

Mulchen ist eine sehr gute Alternative zum Düngen. Dabei wird das Gras nach dem Schneiden sehr fein zerhäckselt und bleibt als kostenloser, natürlicher Dünger auf dem Boden. Wenn Sie lieber Mulchen anstatt zu düngen wollen, lohnt sich ein Rasenmäher mit eingebautem Mulchkit. Sie haben keinen Grasschnitt den Sie entsorgen müssen und sind schneller mit der Arbeit fertig!

Auch hier ist ein vollautomatischer Rasenmähroboter ganz klar im Vorteil. Denn dessen schafen Messer schneiden die Grashalme sehr sauber ab. Dadurch, dass Ihr Automower seine Arbeit mehrmals pro Woche und dazu noch ganz von alleine macht, kann das Schnittgut liegen bleiben und es düngt den Rasen auf natürliche Weise.

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Ihr mein-gartenshop24.de Team

Automower auf der Wiese