Montage: Weka Gartenhaus mit Schraubfundament

27.05.2021

Das Weka Designhaus "wekaLine 171"

Das Weka Komfort-Gartenhaus wekaLine 171 ist ein echtes Designhaus: moderner Look mit Flachdach und extra hoher Tür und gleichzeitig wohnlich. Die 28 mm starken Blockbohlen des exklusiven wekaLine-Profils, ein 19 mm starkes Massivholzdach sowie der Massivholzboden sorgen für exzellente Stabilität. Sämtliche Holzteile sind aus nordischem Fichtenholz gefertigt und verfügen über die hervorragende Qualität, für die WEKA-Produkte bekannt sind. Erhältlich ist das Designhaus wekaLine 171 in zwei unterschiedlichen Ausführungen, entweder mit 12m² oder 19m² Grundfläche. Bei dem hier von uns gezeigten Exemplar handelt es sich um das größere 19m²-Modell.


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Montage des Gartenhauses

Unser Montageteam war vor kurzem zu Besuch in Hamburg, um dort das Weka Designhaus aufzubauen. Das Besondere an dieser Montage: wir waren diesmal nicht im Auftrag eines Kunden unterwegs, sondern haben das Gartenhaus auf unserer neuen Ausstellungsfläche aufgestellt. Dort steht es in bester Gesellschaft, neben zwei Gerätehäusern von Biohort, einem stilvollen Skan Holz Carport und zwei weiteren exklusiven und sehr unterschiedlichen Gartenhäusern von Karibu und Lieblingsplatz. 

Auf der Montage in Reinbek hatten wir Zeit und Gelegenheit, den ganzen Aufbau mit der Kamera zu begleiten. Der Leiter unserer Montageabteilung, Jens Schütt, war selbst vor Ort und erklärt Ihnen im Video jeden Arbeitsschritt, vom Schraubfundament bis zur Dacheindeckung. Im folgenden haben wir die einzelnen Schritte noch einmal übersichtlich für Sie zusammengestellt:

1. Schraubfundament

Bevor das Gartenhaus aufgebaut werden kann, muss zuerst das Fundament angelegt werden. In diesem Fall haben wir uns für ein Erdschraubenfundament entschieden. Die Erdschrauben werden einzeln in den Boden eingelassen und der Bodenrahmen des Gartenhauses anschließend darauf aufgelegt. Das hat den Vorteil, dass so selbst bei unebenem Gelände eine ebene und solide Basis geschaffen werden kann. Die Erdschrauben der Standartgröße (800mm) eignen sich zum Beispiel für ein Gefälle von bis zu 25~30cm, größere Varianten können ein noch stärkeres Gefälle ausgleichen. 

Der Bodenrahmen des Gartenhauses wird als erstes zusammengesetzt
Der fertige Rahmen wird danach richtig ausgerichtet. Genau hier soll später das Gartenhaus stehen.

Als erstes wird der Bodenrahmen zusammengesetzt und an Ort und Stelle ausgerichtet, so können wir genau bestimmen, wo anschließend die Erdschrauben hinkommen.

Dann werden die Löcher vorgebohrt, in die später die Erdschrauben kommen

Die Löcher für die Schrauben werden zunächst vorgebohrt. Mit einer speziellen Maschine lassen sich die großen Schrauben eindrehen. Sie müssen gerade eingedreht sein und auf ein Level gebracht werden.

Das Erdschraubenfundament ist eine äußerst solide Fundamentart, die unsere Montageteams ganz einfach für Sie vor Ort Anlegen können. Ganz ohne, dass Sie irgendwelche Vorbereitungen unternehmen müssen. Der Boden sollte möglichst frei von großen Steinen und Wurzeln sein.

Der Bodenrahmen wird mit einer OSB-Platte eingedeckt.
Der Bodenrahemen ist mithilfe von Aufnahmewinkeln auf den Erdschrauben angebracht worden

Mit Hilfe von sogenannten Aufnahmewinkeln, die auf den Erdschrauben befestigt sind, wird der Bodenrahmen letztendlich befestigt und anschließend mit einer OSB-Platte abgedeckt. Diese stellt nicht den eigentlichen Fußboden des Gartenhauses dar, sondern bildet lediglich die unterste Schicht, auf der später das Dämmmaterial aufliegen wird. Alle weiteren Einzelheiten erklärt Ihnen unser Montageleiter Jens Schütt im Video:

2. Unterkonstruktion

Auf dem Bodenrahmen und der OSB-Platte wird zunächst noch eine Unterkonstruktion angebracht. Die Balken werden von links nach rechts verlegt, sodass sie orthogonal zu den Bodendielen liegen und diese darauf befestigt werden können. Die Abstände der Holzleisten sind in der Aufbauanleitung von Weka genau vorgegeben, damit später alles exakt zueinander passt. Die Zwischenräume in der Unterkonstruktion werden in einem späteren Schritt mit Dämmmaterialien ausgefüllt.

Die Unterkonstruktion liegt zwischen dem Bodenrahmen und der Wand des Gartenhauses

3. Wände, Fenster & Tür

Die unterste Reihe der Blockbohlen wird auf der Unterkonstruktion verschraubt. Darauf werden dann nach und nach die Wände aus den einzelnen Blockbohlen hochgezogen und verschraubt. Auf der Vorderseite lassen wir jeweils eine Aussparung, wo später die Tür und das Fenster eingesetzt werden sollen. Das heißt, die Blockbohlen müssen auf das exakte Maß zugeschnitten werden.

Seitenständer oder Eckleisten bieten die nötige Stabilität
Die Blockbohlen werden mit den Eckleisten verschraubt
Auf der Vorderseite wird eine Aussparung gelassen, wo später die Tür eingesetzt wird

Wichtig: Damit die Blockbohlen nicht aufreißen, müssen die Löcher für alle Schrauben zuerst vorgebohrt werden!

Der Fensterrahmen wird beim Hochziehen der Blockbohlenwand direkt in diese Integriert

Der Fensterrahmen wird direkt mit eingesetzt und bietet den nötigen Halt für die entsprechend gekürzten Blockbohlen.

Die Zwischenleisten bilden den Rahmen für die Tür, die später eingesetzt wird

In die Aussparung der Tür werden links und rechts Zwischenleisten eingesetzt, die die Blockbohlen vertikal miteinander verbinden. Die Tür wird anschließend eingepasst und von der beiden Seiten mit einem Türrahmen verblendet.

4. Dachkonstruktion

Sobald auf allen vier Seiten die Wände hochgezogen sind, ist das Haus bereits sehr stabil. Nun kann mit der Dachkonstruktion begonnen werden. Als erstes werden die Dachsparren mit Hilfe von Balkenschuhen angebracht. Sie verlaufen von links nach rechts und tragen die Dachbretter.

Die Dachsparren tragen die Dachkonstruktion
Befestigt werden die Sparren mit Balkenschuhen an der Innenseite der Seitenwände

Das Dach des Designhauses wekaLine 171 ist von vorne nach hinten leicht abgeschrägt, damit Regenwasser abfließen kann. Die Neigung des Daches muss bereits bei der Montage der Balken berücksichtigt werden. Anschließend werden die überstehenden Eckpfeiler abgesägt und es kann mit der Dachdeckung begonnen werden.

Das Dach wird mit Dachbrettern gedeckt
Die Dachbretter auf dem Flachdach können ganz einfach auf den Balken festgenagelt werden

Das Flachdach wird mit Dachbrettern gedeckt, die orthogonal zu den Balken verlaufend ausgelegt und einfach aufgenagelt werden können. 

5. Dämmpakete und Fußboden

Wenn das Dach des Gartenhauses eingedeckt und der Innenraum somit gegen eventuellen Regen geschützt ist, geht es mit der Bodendämmung und der Verlegung der Bodendielen weiter. Die Dämmung des Fußbodens kann auf unterschiedliche Arten geschehen. Wir bevorzugen für unsere Gartenhäuser die Dämmungspakete von BASF, die aus Styrodur-Platten und Dämmungsgranulat bestehen.

Der Fußboden des Gartenhauses kann mit Dämmungspaketen ausgelegt werden

Die Dämmpakete werden beim wekaLine 171 zwischen den Balken der Unterkonstruktion verlegt.

Die Bodenbretter werden auf den Balken der Unterkonstruktion genagelt

Anschließend werden die Fußbodenbretter ausgelegt und auf den darunter liegenden Balken festgenagelt.

6. Dachblenden und Dachrinne

An der Front und an den Seiten wird das Dach des Designhauses verblendet. Diese bilden nicht nur einen optischen Abschluss, sondern schützen auch die Dachkannte bzw. den Übergang von der Wand zur Dacheindeckung.

Auf der Rückseite, wird keine Dachblende angebracht, sondern eine Dachrinne mit Regenfallrohr, worüber das Regenwasser gesammelt und abgeleitet wird. 

Die Aufhängungen für die Dachrinne werden auf der Rückseite des Gartenhauses angeschraubt
Anschließend müssen die Dachrinne und das Regenfallrohr nur noch eingesetzt werden

Damit das Wasser auch direkt in die Dachrinne ablaufen kann, wir ein sogenannter Rinneneinhang bzw. ein Traufblech montiert, das unter den Dachbahnen liegt:

7. Dachbahnen und Blendenabdeckungen

Nachdem die Dachblenden und der Rinneneinhang angebracht wurden, kann die letzte Schicht der Dachdeckung erfolgen. Als Feuchtigkeitsschutz verwenden wir hier selbstklebende, mit Aluminium beschichtete Bitumendachbahnen.

Das Dach muss sauber und frei von jeglichen Splittern etc sein, damit die Dachbahnen ordentlich haften können

Bevor die Dachbahnen aufgeklebt werden können, muss das Dach frei von möglichen Spänen und anderen Verunreinigungen sein. Nur so wird eine richtige Haftung erreicht.

Die Dachbahnen sind kaltklebend und können einfach auf dem Dach ausgerollt werden

Das Auslegen der selbstklebenden Dachbahnen erfolgt am besten zu zweit. Wichtig ist, dass sich die Dachbahnen immer um etwa 10cm überlappen.

Die Blendabdeckungen bilden den Abschluss der Dachkannte und schützen die Holzblenden

Mit Abdeckblechen werden die hölzernen Dachblenden abgedeckt und geschützt. Außerdem helfen die Blendenabdeckungen, den Regenablauf gezielt zu steuern.

8. Abschluss: Nagetierschutz und Abdeckblende

Das Gartenhaus steht und ist nach oben hin komplett wasserdicht eingedeckt. Der Fußboden ist gedämmt und die Bodendielen wurden vollständig verlegt. Dann fehlen jetzt nur noch zwei wichtige Kleinigkeiten, um die Montage vollständig abzuschließen:

Die Öffnungen an den Seiten müssen mit einem Gitter gegen Nagetiere und andere Schädlinge gesichert werden.

Der Abstand zwischen Fundament und Boden des Gartenhauses sollte nicht offen bleiben. Mäuse und andere Nagetiere würden es sich nur zu gerne in der mit Dämmmaterial ausgefüllten Schicht bequem machen und Ihr Gartenhaus dadurch beschädigen und verunreinigen. Ein spezielles Schutzgitter, das gleichzeitig eine Belüftung des Unterbodens zulässt, verhindert das.

An der Vorderseite wird unten ein schützendes Abdeckblech angebracht

Am unteren Rand des Gartenhauses wird auf der Vorderseite zu guter Letzt eine Abdeckblende angebracht. Diese sorgt einerseits für eine optisch ansprechende Front des Weka Designhauses und schützt andererseits den unteren Holzrahmen vor Abnutzung und hilft, herablaufendes Regenwasser abzuleiten. So bekommen Sie sicher keine nassen Füße in ihrem neuen Gartenhaus!


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