Fundamentplan

28.06.2020

Fundamentplan

Tipps zur Vorbereitung der Stellfläche und des Fundamentes von Geräte- und Gartenhäusern 

Der sorgfältig vorbereitete Untergrund ist eine Voraussetzung für die Passgenauigkeit beim Zusammenfügen der Bauteile. Wer hier Fehler macht, bekommt leicht Schwierigkeiten beim Aufbau, die zu Lasten der Stabilität und der Optik führen können. Bitte beachten Sie darum sorgfältig die nachfolgenden Ausführungen. 

Schnittfundament

Die Unterleger müssen zu einem rechtwinkligen Viereck verlegt werden. Jeder Unterleger ist fest mit dem Fundament zu verbinden. Dies dient der Windsicherung. Die Verpackungsfolie Ihres neuen Hauses schneiden Sie in ca. 65 mm breite Streifen und legen diese unter die Unterleger als Schutz gegen aufsteigende Feuchtigkeit. 

Tipps zur Fundamenterstellung von Carports, Pavillons und Terrassenüberdachungen 

Die stabilste Art einen Pfosten zu befestigen ist das Einbetonieren mit Hilfe eines entsprechenden Ankers. H-Pfostenanker bieten Pfeilern von Carports, Pavillons und Terrassenüberdachungen nicht nur festen Halt. Indem sie einen Abstand zum feuchten Boden herstellen, schützen sie das Holz. Denn bei direktem Erdkontakt ist das Holz immer der Gefahr der Fäulnis ausgesetzt. 

Ursache für Fäulnis können folgende Faktoren sein: 

  • Nasse Böden mit schlechter Drainage 
  • Saurer Boden 
  • Rindenmulch mit hohen Säureanteilen

Fundamenterstellung mit H-Pfostenankern 

Graben Sie das Fundamentloch mindestens 80 cm tief (Frostgrenze). Nun wird der H-Pfostenanker mit angebrachtem Pfosten ins Fundamentloch gehängt und mit Latten provisorisch fixiert. Jetzt haben Sie die Möglichkeit mit einer Wasserwaage und einem Maßband die Anlage auf Abstand, Lotrichtigkeit und fortlaufende Höhe zu prüfen und ggf. zu korrigieren. Bauen Sie nun Ihr Carport, Ihren Pavillon oder Ihre Terrassenüberdachung auf. Das Zubetonieren der Fundamente ist der letzte Arbeitsgang. Die Verstrebungen können entfernt werden, nachdem der Beton ausgehärtet ist. (Dauer ca. 2 Tage). 

Fundament ausheben

1. Eine Grube für jeden Pfosten ausheben. 

H-Anker Positionieren

2. Fixierung der Pfostenträger mit einem Brett. 

Vorbohren

3. Carport, Pavillon oder Terrassenüberdachung aufstellen. Die Pfosten dabei in die Pfostenträger stellen. Um die Pfosten mit den Trägern zu verschrauben, die Pfosten durchbohren.

Maschinenschraube einschlagen

4. Eine Maschinenschraube vorsichtig durch die Öffnung des Pfostenankers in das Holz einschlagen, bis sie auf der anderen Seite wieder austritt. 

Maschinenschraube fixieren

5. Die Schrauben mit den Muttern fixieren. 

Pfosten ausrichten

6. Carport, Pavillon oder Terrassenüberdachung ausrichten, die Pfostenträger können durch die Lage auf dem Brett in ihrer eigenen Lage noch verändert werden. 

Loch mit Beton füllen

7. Beton in das ausgehobene Loch füllen. Der Pfostenanker bleibt weiterhin mit der Leiste fixiert. Danach den Beton glatt streichen.  

Bitte lesen Sie vor dem weiteren Aufbau die Aufbauanleitung, die Ihrer Lieferung beiliegt, vollständig durch. Die Zeichnungen in der Aufbauanleitung sind nicht originalgetreu, sie dienen lediglich zur Veranschaulichung. 

Achten Sie darauf, ob die Schrauben von innen oder von außen eingeschraubt werden sollen. Schrauben, die man nicht von außen sieht, schenken Ihrem Carport, Ihrem Pavillon oder Ihrer Terrassenüberdachung ein besseres Aussehen. 

Holz ist manchmal ein recht eigenwilliger Werkstoff, darum sollte jede Schraubverbindung im ersten Teil vorgebohrt werden (siehe Skizze): Das Holz kann sonst leicht der Länge nach einreißen und absplittern.

Holz vorbohren

Tipps zur Fundamenterstellung für Aufstellpools


Hinweis: Die folgende Anleitung gilt beispielhaft für den Weka Massivholzpool 593. Die Anforderungen an das Fundament variieren zwischen den verschiedenen Poolmodellen. Lesen Sie daher unbedingt die entsprechende Montageanleitung für Ihren Pool! Weitere mögliche Fundamente für Pools sind z.B. Plattenfundamente oder Betonfundamente, insbesondere bei großen Pools wie dem Weka Massivholzpool 594


Auswahl des Untergrundes

Bei der Bestimmung des Standortes für Ihren Pool gilt es, einige wichtige Dinge zu beachten:

  1. Der Untergrund des Schwimmbeckens muss horizontal und völlig ebenerdig sein. Eventuelle Schräglagen müssen daher abgetragen werden. Befindet sich Ihr Pool in der Nähe von Hanglagen und Unterkellerungen, konsultieren Sie bitte einen örtlichen Baufachmann. Es kann sonst Einsturzgefahr bestehen!
  2. Aufgeschüttete Böden müssen verdichtet werden, damit das Schwimmbecken nicht einsinkt. Schwere Unfälle und Schäden können die Folge sein.
  3. Vermeidung von Schäden der PVC-Hülle: Der Boden muss von Steinen oder ähnlichen Teilen befreit werden. Auch eine Grasnabe muss entfernt werden. Bei Asphalt- oder Betonboden muss die PVC-Innenhülle vor einer direkten Berührung mit dem Boden geschützt werden, sonst können Beschädigungen die Folge sein. Bitte beachten Sie unbedingt, dass die PVC-Innenhülle nur mit PVC-verträglichem Material in Berührung kommt.
  4. Beachten Sie die Lage der vorhandenen Elektro- und Wasseranschlüsse, wenn sie ihren Pool am geplanten Standort einordnen und stimmen Sie darauf die Lage des Skimmers bzw. des Technikraumes ab. Beachten Sie dies auch bei der Anordnung der ersten Bohlenlage.

Vorbereitung des Untergrundes

Wir empfehlen Ihnen folgende Arbeitsschritte:

  1. Wenn vorhanden, Grasnabe entfernen
  2. Bodenaushub
  3. Bodenfläche ebnen und verfestigen/verdichten
  4. ca. 5cm Schotterschicht einbringen und einebnen
  5. ca. 2cm feine Sandschicht einbringen, einebnen und
    verdichten/verfestigen 
  6. Ebenheit kontrollieren und ggf. korrigieren.
  7. erste Bohlenlage verlegen und ausrichten

Falls die gemessenen Höhenunterschiede mehr als 1,0 cm voneinander abweichen, wurde der Untergrund falsch hergerichtet. Kleinere örtliche Unebenheiten können mit einer feinen Sandschicht abgedeckt werden.


Den weiteren Ablauf des Poolaufbaus entnehmen Sie Ihrer jeweiligen Montageanleitung.